Das SOWI zu Besuch an der Frankfurter Klingerschule
Grenzenloses Lernen: mit Erasmus+ von Brixen nach Frankfurt
Im März des letzten Schuljahres brachen 15 AbiturientInnen der Frankfurter Klingerschule zu einer fünftägigen Reise nach Südtirol auf, um mit unseren MaturantInnen humanwissenschaftliche Themen wie internationale Bildungssysteme, Schulreformen oder Inklusion aus mehreren Perspektiven zu beleuchten.
Gemeinsam diskutierten sie unterschiedliche Realitäten, Meinungen und Erfahrungen, hinterfragten bestehende Modelle und legten so den Grundstein für eine künftige Schulpartnerschaft im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+.
Im November erfolgte nun der Gegenbesuch. In Begleitung der Lehrkräfte Barbara Oberrauch und Eva Amplatz reisten 15 unserer SchülerInnen in die hessische Finanzmetropole Frankfurt am Main.
Da an beiden Schulen Pädagogik und Psychologie gelehrt werden, lag auch diesmal der Fokus auf humanwissenschaftlichen Themen. Nach einer Einführung in den hessischen Bildungs- und Erziehungsplan im Allgemeinen und das pädagogische Profil der Klingerschule im Besonderen erwartete die Jugendlichen ein vielseitiges Programm: Gemeinsam mit Frankfurter SchülerInnen nahmen sie an einem Praxisworkshop zur bewegungspädagogischen Sporttherapie nach Elfriede Hengstenberg teil, befassten sich mit Heterogenität, Integration und Inklusion im schulischen Kontext, besichtigten ein Schülerbistro samt Lehr- und Lernküche und übten sich beim Aufklärungskabarett „HOMOLOGY – The comedy eduGAYtion program for schools” im Perspektivenwechsel und Kommunikationstraining.
Umrahmt wurde das abwechslungsreiche Programm durch den Besuch des Museums Judengasse, einen Kreativworkshop und eine Stadtführung mit dem Schauspieler und Frankfurter Stadtverordneten Thomas Bäppler-Wolf, in deren Rahmen sie Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef kennenlernen durften.
„Eine bereichernde Erfahrung und eine einmalige Chance, andere Unterrichtsrealitäten kennenzulernen, neue Bekanntschaften in einer aufregenden Stadt zu schließen und sich mit europäischen Gleichaltrigen auszutauschen“, resümierte eine Schülerin am Ende der Reise.