Auch in diesem Schuljahr setzte das SOWI mit seiner Kleidertauschparty ein Zeichen gegen Fast Fashion.
Im Vorfeld war die Schulgemeinschaft gebeten worden, ihre Kleiderschränke nach gut erhaltener, aber nicht mehr getragener Kleidung zu durchforsten und diese in der Schule abzugeben.
Die so gesammelten Kleidungsstücke wurden in der Aula ausgestellt und konnten im Rahmen der Kleidertauschparty vom 13. bis zum 17. Oktober ihre Besitzer wechseln.
Mit dieser Aktion wollte die Initiativgruppe nicht nur eine nachhaltige Alternative zur Wegwerfmode aufzeigen, sondern auch das Bewusstsein für die Schattenseiten der vorherrschenden Konsumkultur schärfen – eine Kritik, die auch der bekannte Streetart-Künstler Banksy immer wieder aufgreift. Passend dazu wurde die Veranstaltung mit Fotografien seiner Werke umrahmt.
Tatsächlich zählt die Textilindustrie zu den umweltschädlichsten Branchen weltweit: Sie verbraucht enorme Wassermengen, stößt erhebliche Mengen an Treibhausgasen aus und belastet Böden und Gewässer mit Chemikalien. Daneben verursachen die Massenproduktion und die schnellen Konsumzyklen der Fast-Fashion-Industrie jährlich riesige Abfallberge.
Mit Aktionen wie dieser möchte das SOWI auch künftig das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln schärfen und dazu anregen, achtsamer mit Kleidung umzugehen – um es mit den Worten der britischen Modeikone Vivienne Westwood zu formulieren:
„Buy less. Choose well. Make it last.“