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Leitbild

Leitbild und Geschichte

Leitziel der Schule ist es, die Schüler*innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und Schlüsselqualifikationen aufzubauen. Die Schule fördert somit die Bereitschaft und Fähigkeit der Schüler*innen, das eigene und das soziale Leben sowie die Sachwelt in Beruf, Umwelt und Politik zu bewältigen.

Lernen fürs Leben

In allen Fachrichtungen stehen der Mensch und seine Umwelt thematisch im Vordergrund. Die Schüler*innen setzen sich mit der Stellung des Menschen in Gesellschaft und Natur auseinander und beschäftigen sich mit den Grundfragen der menschlichen Existenz. In der Grundform Sozialwissenschaften erwerben sie ein vertieftes Verständnis für psychologische, soziologische und pädagogische Zusammenhänge. In der Fachrichtung mit dem Schwerpunkt Volkswirtschaft setzen sich die Schüler*innen vertieft mit den Bereichen Wirtschaft, Recht, Politik und Soziologie auseinander. Im Landesschwerpunkt Musik steht hingegen ein ausgewogenes musikalisches Bildungsangebot zur Förderung musikalischer Begabungen im Mittelpunkt.

Ein Hauptanliegen dieser Schule ist es, Schule mit all ihren Mitgliedern als Gemeinschaft wahrzunehmen, das heißt sich gegenseitig wertzuschätzen, zu respektieren und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Dies bedeutet für den Einzelnen, sich kommunikativ und kooperativ zu verhalten, Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu zeigen und damit zu einem positiven Schulklima beizutragen. So wird es den Schüler*innen möglich, sich selbst zu entfalten, sich mit den in der Gesellschaft bestehenden Werthaltungen auseinanderzusetzen und eigene Werthaltungen aufzubauen. Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen sowie die Durchführung zweier Berufspraktika vermitteln den Schüler*innen erste Einblicke in das Berufsleben.

Das Schulgebäude

Das Schulgebäude des Gymnasiums JOSEF GASSER ist auf historisch bedeutungsvollem Boden errichtet worden. Schon zur Römerzeit war der heutige Stadtteil Rosslauf besiedelt gewesen. Bei den Aushubarbeiten stieß man auf Spuren einer römischen Siedlung, die aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammt. Die Dokumente und Fundstücke aus diesen ersten städtischen Ansiedlungen sind im Foyer der Turnhalle ausgestellt.

Den Bau einer neuen Schule verfolgte man seit dem Jahre 1998, denn die Schülerzahl war gestiegen und die Raumnot immer belastender geworden. Mehrere Lösungen, wie etwa eine Erweiterung des jetzigen Schulgebäudes bei den Englischen Fräulein, wurden angedacht. Man entschied sich für eine neue Anlage im Stadtteil Rosslauf, welche Sportstätten, einen Kindergarten und das Schulgebäude umfassen sollte.

Seit dem Jahre 2000 sind die Turnhallen und der Sportplatz in Betrieb und werden von den Schulen und vielen Freizeitgruppen genutzt.

Im selben Jahr wurde die Planung des Kindergartens und des Gymnasiums konkreter. Man schrieb europaweit einen Wettbewerb aus, an dem sich 104 Planungsbüros aus fünf verschiedenen Staaten beteiligten. Das Projekt des Architekten Thomas Keller aus Stuttgart ging als Siegerprojekt hervor. In der Begründung der Jury für die Auswahl heißt es, dass man „Innovatives einfließen lassen wollte, ohne aber die Funktionalität und vor allem die umliegende Landschaft zu vernachlässigen“.

Der eigentliche Bau der neuen Strukturen erfolgte zwischen 2005 und 2008, nachdem in den vorausgehenden Jahren archäologische Grabungen durchgeführt und das Fundament gelegt worden waren.

Vom Beginn der Planung bis zur Übergabe der Gebäude wurden Schule und Kindergarten mit einbezogen. Die Vorschläge der Lehrpersonen und der Mitarbeiter*innen in der Verwaltung wurden angenommen und umgesetzt. Das Ergebnis sind Bildungseinrichtungen, die den Anforderungen der Zeit entsprechen und einen modernen Unterricht ermöglichen.

Sogar ein besonderer Wunsch des Gymnasiums, die Schüler*innen beim Wettbewerb „Kunst am Bau“ mitwirken zu lassen, wurde erfüllt. Julia Bornefeld gewann den Ideenwettbewerb mit ihrem Konzept für die Gestaltung des Eingangsbereiches und des Schulhofes. Die Künstlerin hat mit SchülerInnen einen Kurzfilm gedreht, der zeigt, wie sich die Schule präsentieren soll. Weitere Elemente des Kunstwerks sind Schattenrisse von springenden Schüler*innen in Rot, Orange, Gelb als Wandgestaltung, eine Projektionswand für Informationen und Schülerarbeiten sowie zu den Schulfarben passende T-Shirts und Taschen für die Schüler*innen, die den Namen der Schule in die Stadt tragen sollen.

Das neue Gebäude bietet Raum für vielfältige Bildungsarbeit, strahlt Fröhlichkeit aus und besticht durch Lichtfülle.

Die Aula Magna fasst mehr als 300 Personen und ist mit zentraler Schaltung aller Licht-, Audio- und Mischkomponenten über Funk-Schaltpult oder Wireless volltechnisch ausgerüstet. Sie wird von der eigenen Schule und auch von außerhalb viel genutzt und dient von Vorträgen, Theater- und Musikaufführungen über Schulfeiern bis hin zu Kongressen und Tagungen von außerhalb vielfältigen Zwecken.

Im Jahre 2001 wurde die neue Turnhalle des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums fertiggestellt. Die großzügige Anlage ermöglicht es, den Sportunterricht in den warmen Monaten ins Freie zu verlegen.

Die gesamte Schulsportanlage Nord ist mit 1. September 2011 in die Verwaltung und Koordination des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums übergegangen. Wer sie für eine einmalige, mehrtägige oder längerfristige Tätigkeit nutzen möchte, muss bei der Verwaltung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, Ignaz-Mader-Straße Nr. 3, ein schriftliches Ansuchen einreichen.

Der Namensgeber der Schule

JOSEF GASSER
Eine musikalische Vergangenheit

Im selben Jahr wie Vinzenz Goller wurde ein anderer für das Brixner Musikleben wichtiger Komponist geboren.
Am 24. März 1873 erblickte Josef Gasser in Lienz das Licht der Welt. Auch er begann seine musikalischen Studien in Neustift und bildete sich in Innsbruck zum Volksschullehrer aus. Hier schloss er auch Freundschaft mit Vinzenz Goller. Gemeinsam besuchten sie die Musikhochschule in Regensburg und nahmen regen Anteil an den Entwicklungen in der Musikhauptstadt Wien.
Nach 14 anstrengenden Jahren als Pianist, Geiger und Chorleiter in Wilten und Kaltern zog sich Gasser 1923 in die klösterliche Beschaulichkeit von Neustift zurück, wo er 33 Jahre lang die Seele des Musiklebens war. Hier schrieb er – auf wiederholte Anregung seines Förderers Angelo Alverà – Messen (darunter die berühmte Missa solemnis in e-Moll und das Te Deum, die erstmals 1942 zur Feier des 800-jährigen Bestandes des Klosters Neustift erklangen) und Motetten für den Brixner Domchor, daneben zahlreiche Advents- und Weihnachtslieder.
Auf seine Initiative geht die Wiederbelebung der Sternsinger-Tradition in Neustift zurück. Für die von Haus zu Haus ziehenden Künder der Weihnachtsbotschaft schrieb Gasser zahlreiche einfache Lieder von großer religiöser Aussagekraft.
Am 10. Jänner 1957 starb Gasser. In Neustift wurde er beigesetzt.

Quelle: Domchor Brixen

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